Die 2024 gegründete Study Group on Relational Ecologies ist ein transdisziplinäres Kollektiv aus sieben Künstler:innen und Forscher:innen an der Schnittstelle von Kunst, Forschung und ökologischer Praxis. Ausgehend von Bildender Kunst, Nachhaltigkeitsforschung, Zeitgeschichte, Medienkultur, Anthropologie und Meereswissenschaften widmet sich die Gruppe Kunst-Wissenschaft-Kooperationen, feministischen und politischen Ökologien, relationaler Wissensproduktion und gemeinschaftsorientierten Praktiken. Sie entwickelt Räume für Austausch, erprobt nicht-extraktive Formen der Wissensproduktion und organisiert Workshops und öffentliche Programme. Für ein Projekt im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen untersucht die Gruppe das Museum als Ort der Wissensproduktion. Eine Residency 2027 dient dazu, transdisziplinäre und nicht-extraktive Formen des Lernens mit dem kulturellen, ökologischen Kontext Schaffhausens zu verbinden.